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Neubau des Schul­zentrums Goldene Aue in Goslar

Auftraggeber
Landkreis Goslar
Klubgartenstraße 6
38640 Goslar
Leistungen
Planung | schlüsselfertige Errichtung | Zwischenfinanzierung | Gebäudemanagement
Architekt
RKW Architektur+, Düsseldorf
Projektvolumen
ca. 62 Mio. €

Das Projekt

Der Kreis Goslar hat den Neubau des Schulzentrums Goldene Aue in Goslar im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens beschlossen. Entstehen soll der Schulkomplex am jetzigen Standort der Realschule Goldene Aue und des Christian-von-Dohm-Gymnasiums. Nach dem Rückbau der Bestandsgebäude wird das neue Gebäude, das für ca. 1.300 Schüler:innen und ca. 140 Lehrkräfte ausgelegt ist, beide Schulen beherbergen.

Zum Depenbrock Leistungsumfang gehören das Planen, Rückbauen, Bauen, die Bauzwischenfinanzierung sowie die Inbetriebnahme und Wartungsleistungen für einen Zeitraum von fünf Jahren.

Die Architektur

Als Ersatzneubau für das Bestandsgebäude wird das geplante Schulzentrum Goldene Aue auf dem gleichen Grundstück eine Realschule und ein Gymnasium beheimaten.

Die Besonderheit besteht in der möglichst gemeinschaftlichen Nutzung des Gebäudes durch beide Schulen bei gleichzeitiger Trennung der jeweiligen Schulformen. So sind die Bildungseinrichtungen primär nach den Altersstrukturen gegliedert und nur zweitrangig nach der Schulform. Forum, Mensa und die Räume der Naturwissenschaften werden gemeinschaftlich genutzt. Nach diesem Konzept hat das Schulzentrum folgerichtig einen Haupteingang mit Forum, über den sich alle Schüler:innen im Gebäude verteilen. Neben der
Funktion als Treffpunkt, Lernort und Versammlungsraum mit Bühne übernimmt dieser Baukörper die wichtige Aufgabe des Sichtbarmachens der Schule und der Leitung in die einzelnen Lernhäuser.

Da das Bestandsgebäude bis zur Fertigstellung des Neubaus in Betrieb bleibt, musste der neue Schulkomplex auf der verbleibenden freien Fläche des Standortes platziert werden.

Der Eingangskubus, welcher parallel und in einer Flucht zur Sporthalle positioniert wurde, ist von der gegenüberliegenden Grundstückserschließung gut sichtbar. Er führt die Nutzer von der Erdgeschossebene auf die abgewandte Seite zum Obergeschoss, das dort wiederum auf der Schulhofebene liegt. Über eine Magistrale werden in den beiden oberen Geschossen die Lernhäuser erreicht. Diese folgen einem gleichen System aus jeweils drei bis vier Klassenräumen um eine Mehrzweckfläche mit angegliederten Nebenräumen. Jeweils zwei dieser Cluster sind um einen Lichthof gruppiert und bilden das Lernhaus einer Altersstufe.

Ein angrenzendes Treppenhaus führt zur neuen Schulhoffläche auf der Südseite des Gebäudes. Die intensive Begrünung, die auch das vorhandene Potenzial nutzt, bildet den Kontrast zur Ziegelfassade des Neubaus.

Das Energie- und Gebäudekonzept

Es wurde in der Planung Wert darauf gelegt, den Energiebedarf zu optimieren. Geplant wird das Gebäude als Energieeffizienzhaus 55 gemäß Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Die Wärmeerzeugung der Sporthalle, der BBS und des Neubaus wird erneuert. Es kommen Gaskessel in Kombination mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpenanlage zur Grundlastabdeckung für den Neubau zum Einsatz.

Ein Großteil des Gebäudes wird mittels mehrerer Zu- und Abluftanlagen mit Frischluft versorgt. Die elektrische Energieversorgung des Standortes erfolgt über eine Mittelspannungsanlage. Eine PV-Anlage mit 50 kWp erzeugt einen Eigenstromanteil, der den Energiebedarf des Gebäudes senkt, und ergänzt die vom  Bestandsgebäude versetzte PV-Anlage. Die Beleuchtung erfolgt mit LED-Technik und wird über Präsenzmelder gesteuert.

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