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AVG Stade - Anleger für verflüssigte Gase

Auftraggeber
Niedersachsen Ports
Hindenburgstraße 26-30
26122 Oldenburg
Leistungen
Neubau
ARGE-Partner
Depenbrock | Tiefbau GmbH Unterweser
Projektvolumen
ca. 150 Mio. €

Das Projekt

Mit der Errichtung des ersten LNG-Terminals auf deutschem Boden in Wilhelmshaven startete die Neuausrichtung zur Sicherung der bundesweiten Energieversorgung. Während die Arbeiten zur Umsetzung dieses Projekts noch auf Hochtouren liefen, erhielt DEPENBROCK Ingenieurwasserbau von der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG den Folgeauftrag zur Errichtung eines weiteren LNG-Anlegers in Stade-Bützfleth. Das Auftragsvolumen von über 150 Mio. Euro innerhalb einer Arbeitsgemeinschaft ist der bisher größte Einzelauftrag der Firmengeschichte.

Erteilt wurde der Auftrag über ein Nebenangebot, das es ermöglichte, den ambitionierten Zeitplanunter Einsatz von umfassendem schwimmendem Gerät und erfahrenem Fachpersonal einzuhalten. Anders als in Wilhelmshaven, wo der LNG-Anleger an der vorhandenen Brücke einer Umschlaganlage ergänzt worden ist, wurde der Importanleger für verflüssigte Gase in Stade südlich des Nordhafens von Grund auf neu gebaut.

Für die Gründung der Terminalplattform wurden 147 Ortbetonrammpfähle gerammt. Die Rammarbeiten liefen montags bis freitags von 7.00 bis 18.00 Uhr, die Nassbaggerarbeiten sieben Tage in der Woche, 24 Stunden am Tag.

Zudem umfassten die Arbeiten die Herstellung von 30 Pollern, 1.400 m Zugangsstegen, 1.500 m Zufahrtstraße und 13.000 m2 Uferbefestigung mit Wasserbausteinen. Erforderlich war auch 150.000 m3 Bodeneinbau zur Deicherhöhung. Weiterhin wurden zwei Richtfeuertürme mit einer Höhe von ca. 25 m errichtet. Die elektrotechnische Ausrüstung wie zum Beispiel Beleuchtung, Strömungsmessung und Fernauslösung der Poller gehörten ebenfalls zum Auftrag.

Der Zeitplan wurde gehalten: Nach nur 330 Tagen Bauzeit konnte die Terminalplattform des derzeit größten wasserseitigen Bauprojekts in Deutschlands Häfen im Dezember 2023 termingerecht an den Auftraggeber übergeben werden. Der LNG-Anleger war dank hoher Leistungsbereitschaft aller Beteiligten soweit fertiggestellt, dass das Spezialschiff festmachen und seinen Betrieb aufnehmen konnte. Nach Plan erfolgt die Gesamtfertigstellung Ende 2024.

Erik Depenbrock, Gesellschafter Geschäftsführer: „Zur Eröffnung der LNG-Terminals in Wilhelmshaven sprach Bundeskanzler Olaf Scholz von einem neuen Deutschland-Tempo, mit dem Infrastrukturprojekte in Zukunft vorangebracht werden sollen. Dieses Tempo gehen wir gerne mit. Und dieses Tempo haben wir auch in Stade vorgelegt.“

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